Sonntag, 12 Februar 2017 20:44

Über den Wolken, muss das Skiweekend wohl grenzenlos sein…

So war es für die Skimannschaft des TV OK’s am Skiweekend in der Klewenalp. Nach einer kurzen Anreise standen bereits die ersten Klopfiker an der Gondelbahn um ins Skigebiet zu gelangen. Nach und nach fanden alle den Weg hinauf in die Unterkunft direkt im Skigebiet. Viel Zeit um sich zu begrüssen blieb aber nicht, das schöne Wetter und der Schnee lockten alle auf die Piste. Gruppe Rasanti Avanti war schnell nicht mehr zu sehen, während sich das Trüppli Gemütli zuerst einmal im Kartenlesen übte. Diese hielten aber ohne Pause bis zum Mittagessen durch, wohingegen Rasanti Avanti immer wieder in der Beiz gesichtet wurde.

Die Mittagspausen wurden selbstverständlich an den aktuellen Sportereignissen in St. Moritz angepasst. Etwas enttäuschend war dann die Absage vom Rennen am Samstag, aber so blieb mehr Zeit zum Skifahren und der TVOK konnte noch etwas Übung gebrauchen, um an der WM ganz vorne mit dabei zu sein.
Die Routendiskussionen beim Trüppli Gemütli zogen sich weiterhin in die Länge und waren meist länger, als die tatsächliche Abfahrt. Man muss aber auch in Betracht ziehen, dass die Skipisten in der Klewenalp nicht sehr lange sind. Doch ein kleines Skigebiet eignet sich für Guppenreisen sehr, durch die überschaubare Anzahl an Liften, findet jedes verlorene Mitglied den Anschluss immer wieder schnell.

In der Panoramaschneebar traf man sich zum Aprés-Ski. Winu, geschädigt vom Vorjahr, erzählt mit vollem Stolz, dass er seine Ski‘s bei der Rivella Tafel deponierte, um nicht wieder die falschen mitzunehmen. Doch welche von diesen drei Rivella Tafel war es schon wieder? Die Stimmung war locker, es wurde getanzt und gelacht. Bevor es richtig dunkel wurde, nahm die Gruppe die letzten Skimeter bis zur Unterkunft in Angriff. Der Tag war anstrengend und einige hüpften nach dem Nachtessen bereits ins Bett. Die Zocker unter den Skifahrern hielten noch ein Weilchen durch und einige versuchten sich erstmals im Ligretto. Etwas professioneller ging es am Jasstisch zu und her. Das dämmen der Lichter im Restaurant war dann aber auch für die Zocker das Zeichen, um schlafen zu gehen.

Die Nacht war ruhig und die Organisation wünschte sich nicht mit dem allersten Sonnenschein auf der Piste stehen zu müssen. Dem Wunsch wurde entsprochen und doch war dann Rasanti Avanti bereits wieder kurz nach dem Frühstück auf den Skiern unterwegs, während Trüppli Gemütli (welche den Pistenplan nun einwandfrei beherrschte) noch verzweifelt das Gepäckdepot suchte. Um 9.40 Uhr hatten dann wieder alle Mitglieder die Bretter oder das Brett unter den Füssen. Was gar keine so schlechte Zeit ist. Noch besser war die Zeit von Beat Feuz und die Restaurantwahl mit grossem Fernseher hat sich gelohnt. Nach dem Mittagessen blieb nicht mehr allzu viel Zeit, doch für ein paar letzte Schwünge oder ein Bad in der Sonne reichte es noch. Ein letztes Mal wurde ein Blick voll Panorama genommen und das Skiweekend 2017 ging dem Ende zu.

…alle Ängste alle Sorgen sagt man, blieben am Skiweekend verborgen und dann, freut man sich aufs nächste schon bald, so richtig gespannt!

Tamara Künzli