Donnerstag, 21 September 2017 18:42

Bronzemedaille für Vivienne Kaiser an den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften 2017

Letztes Wochenende fanden in der neugebauten Mehrzweckhalle Bülach die Schweizer Mannschaftsmeisterschaften im Kunstturnen statt. Vom TV Opfikon-Glattbrugg qualifizierte sich Vivienne Kaiser für diesen Team-Event. 

Bereits früh am Morgen ging es mit der Nationalliga C, in welcher auch Vivienne mit der Mannschaft Zürich 3 startete, los. Nach einem kurzen körperlichen Einwärmen, hiess es Barrenhandschuhe anziehen und ab an die Geräte. Alle Turnerinnen hatten die Möglichkeit, an den vier Wettkampfgeräten (Sprung, Barren, Balken, Boden) einzuturnen. Danach hiess es auch schon für alle bereitstehen für den Beginn des Wettkampfes.

Am ersten Gerät, dem Sprung, gelang Vivienne der Tsukahara gehockt in den Stand. Sie wurde mit der Note 12.350 belohnt und konnte zufrieden an die nächste Übung denken. Am Barren zeigte sie eine solide Übung und erhielt die Note 8.400. 
Weiter ging es am Zittergerät, dem Balken. Etwas nervös startete Vivienne ihre Übung mit einem Durchschlagsprung als Aufgang. Am letzten Wettkampf noch mit Wacklern, turnte sie das Element dieses Mal schön in den Stand. So konnte die Übung weitergehen. Ein neues Element, der sogenannte Johnson (Durschlagsprung mit einer Vierteldrehung), zeigte sie zum ersten Mal an einem Wettkampf und er gelang ihr ausserordentlich gut. Mit dem Abgang beendete sie die Übung und ergatterte sich die sehr gute Note von 10.500. 
Zum Schluss kam noch der Boden dran. Elegant und schön ausgeturnt zeigte sie nochmals ihr Können und erhielt die Note 10.150.

Auch die anderen Turnerinnen ihrer Mannschaft lieferten gute Ergebnisse ab und so waren alle gespannt auf die Rangverkündigung. Gelang der Sprung auf das Podest oder bleibt es ein Traum? 
Siehe da, Zürich 3 klassierte sich auf Rang 3 und durfte sich auf dem Podest feiern lassen. Dies war ein guter Saisonabschluss 2017. Nun bereiten sich die Turnerinnen des TV Opfikon-Glattbrugg auf die Saison 2018 vor und freuen sich auf kommende Medaillen, die zu ergattern sind.

Conny Surber