Donnerstag, 21 September 2017 20:38

Davide Bieri und Ian Raubal steigen mit Zürich 2 in die Nationalliga A auf

An den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften der Kunstturner vom 16. September in Bülach gingen Davide Bieri und Ian Raubal mit dem Team Zürich 2 mit dem klaren Ziel an den Start, nach dem letztjährigen Abstieg den Wiederaufstieg in die Nationalliga A zu schafften.

Das dies kein leichtes Unterfangen werden würde, lag zum einen in der starken Konkurrenz aus dem Aargau und Tessin und andrerseits im Umstand, dass infolge einer grassierenden Magen-Darm-Grippe im Verbandszentrum Magglingen begründet, die zur Folge hatte, dass einige für diese Mannschaft vorgesehene Turner die dadurch aufgetreten Ausfälle im Fanion-Team kompensieren mussten.

Das neuformierte ZTV-Team hinter dem noch nicht vollständig genesenen Nationalkaderturner, Marco Pfyl, lag zu Beginn, trotz gutem Start am Boden, gegenüber der Konkurrenz aus dem Aargau, die am Sprung startete, und den Tessinern, welche am Pauschenpferd ein Glanzresultat erreichten, noch im Hintertreffen. An den folgenden zwei Geräten (Pauschenpferd und Ringe) wuchs der Rückstand auf Aargau 2 gar auf über vier Punkte an. Am Sprung starteten die Zürcher dann ihre Aufholjagd und verringerten den Rückstand mit einer weiteren ausgezeichneten Team-Leistung am Barren, zu welcher die beiden TVO-Athleten Davide Bieri und Ian Raubal mit ausgezeichneten Vorträgen massgeblich beitrugen, auf 0.7 Punkte.

Für Spannung vor dem letzten Gerät, Reck für die Zürcher und Ringe bei den Aargauern, war also gesorgt. In der Folge zeigte sich dann, dass die «Rüebliländer» an den Ringen in punkto Übungsinhalten mit jenen der Zürcher am selben Gerät nicht mithalten konnten und letztere ihrerseits am Reck die mit Abstand beste Vorstellung der Konkurrenz ablieferten – allen voran Ian Raubal mit dem besten (13,25 P.) und Davide mit dem zweithöchsten Resultat (13,05 P.) an diesem Gerät. Dadurch verwandelte sich der knappe Vorsprung vor diesem Gerät in eine schliesslich komfortable 5,70-Punkte-Führung, welche dem zweiten ZTV-Team den NLB-Meistertitel und damit den Wiederaufstieg in die höchste Liga sicherte.

Bruno Valsangiacomo